Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

BMWE-Studie zeigt: Erneuerbare Energien sind weit mehr als nur Klimaschutz

Wertschöpfung durch Ausbau von Solar- und Windenergie in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln

Wie stark profitieren Kommunen finanziell vom Ausbau Erneuerbarer Energien und welche wirtschaftlichen Potenziale ergeben sich daraus? Die vorliegende Studie, erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und in Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und IW Consult, zeigt: Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist weit mehr als Klimaschutz. Er stärkt die regionale Wirtschaft, stabilisiert kommunale Finanzen und erhöht die Resilienz von Regionen.

Analysen zu kommunalen Steuereinnahmen, lokalen Beschäftigungseinkommen und Gewinnen regionaler Unternehmen belegen, dass ein erheblicher Teil der Wertschöpfung Erneuerbarer Energien direkt in den Standortregionen verbleibt. Besonders ländliche und dünn besiedelte Räume profitieren so durch neue wirtschaftliche Perspektiven und zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Damit kann der Ausbau Erneuerbarer Energien ein entscheidender Hebel für gleichwertige Lebensverhältnisse sein.

Wie stark Regionen profitieren, hängt jedoch davon ab, wie der Ausbau gestaltet wird. Der Bericht zeigt, wie Kommunen regionale Wertschöpfung und finanzielle Beteiligung frühzeitig mitdenken und verankern können und welche Rahmenbedingungen Bund und Länder dafür schaffen müssen.

Download: https://www.berlin-institut.org/studien-analysen/detail/staerkung-der-regionalen-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien